Enrico Rahn - private Homepage

 
 

 

 
   
 

e-Mail an die Märkische Oderzeitung zum

Schwedter Winterdienst.

 

Wann werden die Nebenstraßen von der Stadt geräumt???

Wie lange soll das noch weiter gehen? Die Straßen in der Stadt sind unzumutbar geräumt.
Ich wohne in der Edgar-André-Straße, dies ist laut der Stadt eine Nebenstraße. Aber hört hier die Verantwortung für den Winterdienst auf? Wenn ja, wer ist dann hierfür zuständig, der Anwohner?
Heute (27. Dezember 2010) fuhr in dem verkehrsberuhigten Bereich der Edgar-André-Straße, Hans-Beimler-Straße und Leverkusener-Straße ein Räumfahrzeug der Stadt durch, das Schild war oben. Der Fahrer kam selbst mit seinem LKW ins Rutschen und bekam zu spüren, das es unmögliche Zustände sind. Ist es zuviel verlangt, das dass Fahrzeug das Räumschild runtermacht wenn er dort schon lang fährt?
Vor zwei Tagen (25. Dezember 2010), nachdem der letzte große Schneefall war, habe ich in nicht einmal 10 Minuten bei fünf Autos mit angefasst damit diese ihre fahrt vorsetzten konnten. Dabei haben sich diese Fahrzeuge noch nicht mal aus einer Parklücke gequält, sie mussten verkehrsbedingt halten und kamen nicht mehr weg.
Ich bin bei der Freiwilligen Feuerwehr. Wenn es zu einem Einsatz kommt und mein Alarmmelder piept ist höchste Eile geboten, somit bin ich auf mein Auto angewiesen. Die Parkplätze werden durch den Schnee immer knapper und wenn ich einen habe, auch zwei Straßen weiter wie heute, und auch im Einsatzfall wegkomme, bekomme ich schon das nächste Problem. Im Gerätehaus in der Bäckerstraße ist die Zufahrt zu unserem Alarmeingang versperrt, weil die Handelsstraße geräumt wurde und somit die Zufahrt zugeschoben wurde. Im Einsatzfall hätten wir dann die Möglichkeit auf dem Lidl-Parkplatz auszuweichen, jedoch werden auch hier die Parkplätze immer knapper und von Lidl kann nicht verlangt werden, das Diese für uns Parkplätze freihalten. Des Weiteren ist dies aus sicht der Feuerwehrunfallkasse auch nicht zulässig das wir in einem Einsatzfall auf unserem Hof unsere eigenen Fahrzeuge kreuzen. Wenn kein Eis und Schnee liegt, kann ich den Weg zum Gerätehaus auch mit dem Fahrrad antreten, dies wäre jetzt jedoch unzumutbar.
Mich würde interessieren, was die Stadt dann als Ausrede nimmt wenn der erste Rettungswagen oder der Notarzt sein Patienten nicht erreicht und eventuelle verstirbt? Tut uns leid, aber der Verstorbene hat in einer Nebenstraße gewohnt… Um die großen Fahrzeuge der Feuerwehr mach ich mir da nicht ganz so viele Sorgen.
Wer zahlt eigentlich wenn mein Fahrzeug auf Grund dieses Ausnahmezustandes, der ja beseitigt bzw. eingegrenzt werden kann, Schaden nimmt?
Und nicht damit es heißt, der Schwedter Bürger ist nur am meckern. Nein, ich habe bereits einen Schneeschieber im Auto und habe auch schon die Parkplätze vor meinem Haus selber frei geschoben. Leider bekomme ich von meinem Vermieter keinen eigenen Parkplatz für ein paar Euro, denn dann wäre die Parkplatzsituation für mich wenigstens erledigt.
Ich hoffe nur für die Stadt das sie heil durch diesen Winter kommt…

 

Und wie die Kameraden ihren Feuerwehrhof selber frei halten und auch die Zufahrt, die kurze Zeit später wieder zu geschoben ist, sehen sie in der Bildergalerie unseres Löschzuges:
http://bilder.loeschzug2-schwedt.de/categories.php?cat_id=167

 

e-Mail gesendet: 27. Dezember 2010 / 23:27 Uhr

 

 

Enrico Rahn
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